Logbuch

Meine Tauchausrüstung, Teil für Teil

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Ausrüstung
Komplette Tauchausrüstung von oben auf hellem Boden ausgelegt
Tauchausrüstung von oben ausgelegt. KI-generiert, zeigt nicht meine Modelle.

Meine ganze Tauchausrüstung gehört mir, und ich nehme sie auf jede Reise mit. Wer nicht alles auf einmal kaufen will, fängt mit Maske und Tauchcomputer an. Als Nächstes lohnt sich ein eigener Atemregler. Hier steht, was ich trage, mit den genauen Modellen und dem, was die Hersteller dazu angeben.

Teil Modell
Tauchcomputer Apple Watch Ultra 3 mit Ocean-Armband
Maske TUSA Ceos mit Korrekturgläsern
Atemregler Scubapro MK2 EVO mit zweiter Stufe G250
Finimeter Scubaforce, 50 mm, Metallgehäuse
Jacket xDEEP NX Zen Deluxe mit Aluminium-Backplate
Anzug Waterproof W50, lang, 5 mm
Eisweste Waterproof O1, 5 mm mit Haube
Füßlinge Waterproof B2, 6,5 mm
Flossen Apeks RK4, Größe L
Lampe Wurkkos DL10R
Tasche Waterproof Advanced Expandable Pocket

Sehen und messen

Meine Maske ist eine TUSA Ceos mit Korrekturgläsern. Sie hat zwei Fenster und sitzt flach vor dem Gesicht. TUSA bietet für sie Gläser mit Sehstärke an, die du für jedes Auge einzeln wählst. So siehst du unter Wasser scharf, ohne Kontaktlinsen in einer Maske, die sich auch mal mit Wasser füllt.

Als Tauchcomputer nutze ich die Apple Watch Ultra 3. Ich trage sie ohnehin jeden Tag. So ist mein Tauchcomputer immer dabei, auch wenn ein Tauchgang spontan dazukommt, und das helle Display lese ich auch in dunklem Wasser gut. Apple gibt sie zusammen mit einer passenden Tauch-App aus dem App Store für Sporttauchgänge bis 40 m frei, geprüft nach der Norm EN 13319. Die eingebaute App Tiefe zeigt nur Tiefe, Tauchzeit und Wassertemperatur. Nullzeit und Aufstieg rechnet erst eine Tauch-App wie Oceanic+, deren volle Funktionen ein Abo kosten. Fürs Tauchen tausche ich das weiche Armband gegen das Ocean-Armband, das Salzwasser aushält und über dem Anzug fest sitzt.

Apple empfiehlt, beim Tauchen mit der Watch Tiefe und Zeit zusätzlich mit einem zweiten Instrument im Blick zu behalten. Ich tauche nur mit der Watch. Willst du ein zweites Gerät, nimm einen Computer mit Luftintegration, der dir auch den Flaschendruck am Handgelenk zeigt. Zwei Modelle empfehle ich. Der Shearwater Tern TX rechnet nach Bühlmann ZHL-16C mit einstellbaren Gradientenfaktoren und zeigt über Sender am Atemregler den Druck von bis zu vier Flaschen und die verbleibende Gaszeit. Der Garmin Descent X50i hat ein großes Display und liest über den Sender Descent T2 den Druck von bis zu acht Flaschen. Den Sender kaufst du bei beiden meist dazu.

Am Atemregler hängt ein Finimeter von Scubaforce, ein kompaktes Modell mit 50 mm Durchmesser im Metallgehäuse, mit Gummischutz und Drehgelenk am 80 cm langen Hochdruckschlauch. Das Ziffernblatt leuchtet nach, und der Reservebereich ist farbig markiert. So siehst du auch in dunklem Wasser schnell, wie viel Luft noch da ist. Das Finimeter braucht keinen Akku und keinen Funk und läuft weiter, wenn der Computer einmal streikt.

Atmen und tarieren

Mein Atemregler ist ein Scubapro MK2 EVO mit der zweiten Stufe G250. Die erste Stufe arbeitet mit einem einfachen, nicht balancierten Kolben und hat einen Hochdruck- und vier Mitteldruckanschlüsse. An der G250 stellst du den Einatemwiderstand während des Tauchgangs selbst ein. Einen eigenen Regler kennst du, du weißt, wie er atmet und wann er zuletzt in der Revision war.

Statt eines klassischen Jackets tauche ich mit Backplate und Wing, dem xDEEP NX Zen im Deluxe-Set. Der Auftrieb sitzt am Rücken, dadurch liege ich leichter waagerecht im Wasser. Das Harness stelle ich einmal ein, danach sitzt es auf jeder Reise gleich. Die Platte ist aus Aluminium. Ein Händler gibt das Set damit mit 3,2 kg an, mit Platte aus Edelstahl mit 5,3 kg. Auf Flugreisen zählt jedes Kilo im Gepäck. Der Wing hat nach Händlerangabe 19 kg Auftrieb. Im Deluxe-Set kommen gepolsterte Schultergurte und Schnellverschlüsse dazu, damit kommst du leichter hinein und wieder heraus.

Backplate und Wing von xDEEP auf einer Tauchflasche an Deck eines Tauchboots, oben der Atemregler am Ventil, dahinter das offene Meer
Mein Wing mit Backplate auf der Flasche, der Atemregler ist schon montiert. Auf dem Tauchboot vor Cozumel. Foto: Lukas.

Warm bleiben

Mein Anzug ist der Waterproof W50, ein langer Anzug mit 5 mm. Er hat einen Reißverschluss auf dem Rücken, Reißverschlüsse an den Beinen und Knieschoner. Waterproof sieht ihn für gemäßigtes Wasser vor. Ich trage ihn auch in den Tropen, bei mehr als 25 Grad.

Ist das Wasser kälter als 25 Grad, ziehe ich die Eisweste Waterproof O1 über den Anzug. Die Weste hat 5 mm, die angesetzte Haube 7 mm. Der Reißverschluss endet auf der Brust, damit die Haube am Gesicht dicht abschließt, und an Schultern und Hüfte halten rutschfeste Flächen Jacket und Bleigurt an ihrem Platz.

An den Füßen trage ich die Füßlinge Waterproof B2 mit 6,5 mm. Sie sind halbtrocken gebaut, damit wenig Wasser durchspült, und haben einen langen Reißverschluss. Die Sohle greift auf Bootsdeck und Felsen, und meine Flossen mit offener Ferse brauchen die Füßlinge ohnehin.

Flossen, Lampe und Tasche

Meine Flossen sind die Apeks RK4 in Größe L, in Schwarz. Das Blatt ist kurz und breit und für Frog Kick und Rückwärtsschwimmen gebaut. Statt Gummibändern hat die RK4 Federbänder aus Edelstahl, die du nicht nachziehen musst. Ich habe sie für den Frog Kick gewählt. Mit dem kurzen Blatt wirble ich über Sand und in Wracks wenig auf, und in die Federbänder komme ich auch mit dicken Füßlingen schnell hinein.

Meine Lampe ist die Wurkkos DL10R. Der Hersteller gibt bis 4500 Lumen an, geladen wird sie über USB-C. In Spalten, an Wracks und bei Nacht bringt sie die Farben zurück, die unter Wasser zuerst verschwinden. Auf dem Flug gehört sie mit ihrem Akku ins Handgepäck.

Am Bein des W50 sitzt eine Halterung, die Waterproof WPAD nennt. Daran trage ich die Advanced Expandable Pocket von Waterproof, eine Tasche mit Reißverschlüssen oben und unten, einem D-Ring aus Edelstahl und einer Falte, mit der sie größer wird. Darin ist Platz für Kleinteile, die unter Wasser griffbereit sein sollen.

Was sonst noch mitkommt

Blei und Flaschen stellt die Basis, die bleiben zu Hause. Was außer der Ausrüstung in die Tasche gehört, vom Tauchschein bis zum Ladekabel, steht in der Checkliste für den Tauchurlaub. Wohin es mit der Ausrüstung gehen kann, zeigt der Atlas.

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Welche Plätze dich am Ziel erwarten, steht in den Guides. Alle Regionen im Atlas